Bereits einige Wochen vor der Markteinführung hatte ich die Gelegenheit, die Olympus OM-D E-M5 Mark II vier Wochen lang zu testen. Diese Zeit habe ich genutzt, um verschiedenste Fotos mit der Kamera anzufertigen, von "einfach nur draußen" über Nacht, Architektur über Infrarot zu Table Top und Lightbrusch. Meinen offiziellen Bericht sowie die Berichte der anderen Tester findest Du in der fotocommunity, und natürlich hier. 

 

 

 f/  Blendenöffnung Schärfeverlauf    ISO  Rauschen       
2.0   100/21°      
2.8   200/24°      
 4.0     400/27°      
 5.6   800/30°      
 8   1600/33°      
 11   3200/36°      
 16   6400/39°      
 22   12800/42°      
 23   25600/45°      

 

 

Update

Inzwischen hat Olympus die App aktualisiert und die Tracking-Funktion ausgegliedert in eine neue App Ol.Track. Daher ist dieser Artikel weitgehend überholt. Ich werde die neue App dahingehend prüfen, ob es damit weiterhin möglich ist, auch die Fotos anderer Kameras als kompatibler Kameras zu taggen und aktualisiere den Artikel dann.

Klicke hier um zum neuen Artikel über die Ol.Track App zu gelangen.

In diesem Artikel beschreibe ich, wie Du relativ einfach mit hilfe der kostenlosen App Olympus Image Share aus dem AppStore oder PlayStore und dem ebenfalls kostenlosen ExifTool Deine Ausflüge protokollieren und später Deine Bilder geotaggen kannst, so dass zu jedem Bild der Aufnahmestandort in die Metadaten (Exif) des Bildes eingetragen werden.

Einige Kameras können das von Haus aus. Die Olympus-Kameras können das nicht, weshalb Olympus die App zur Fernsteuerung der Kamera über WLAN um eine Geo-Logging und Geo-Tagging-Funktion erweitert hat. Benutzer von Olympus-Kameras können die Fotos dann über die Fernsteuerungs-Funktion via WLAN taggen. Dabei überträgt die App das Geo-Log in die Kamera und die Kamera trägt die Standortdaten in die Fotos ein.

Das funktioniert funktioniert über einen kleinen Umweg mit jeder digiralen Kamera, nicht nur mit denen von Olympus, auch wenn diese App von Olympus angeboten wird. Dabei nutzt Du die App nur zum Aufzeichnen Deiner Bewegungsdaten (Geologging) und überträgst das Log auf Deinen PC und nutzt dort ExifTool, um die Daten aus dem Log mit den Aufnahmezeitpunkten der Fotos zu synchronisieren und die Fotos entsprechend zu markieren, also die Standortdaten in die Exif-Daten des Fotos einzutragen (Geotagging).

Oft sprechen wir in diversen Diskussionen von kleinen und großen Blenden. So lange alle verstehen, was damit gemeint ist, ist das auch völlig OK. Allerdings gibt’s dann doch oft Erklärungen ala „Große Blende – Kleine Zahl ...“ und das zeigt doch deutlich, dass es da Erklärungsbedarf gibt und wie missverständlich diese Ausdrücke sind.

Warum ist das so? Und wie wäre es besser?

Die Schattenseite aufhellen

Als ich dieses Foto aufgenommen hatte, hatte ich Tageslicht verwendet, das von links oben durch ein Fenster einfällt. Du siehst an den Reflexionen des Lichts auf den Tomaten, wo in etwa das Fenster war.

Um die Bilder für diesen Artikel nicht zu verfälschen, sind sie originalbelassen. Für das später veröffentlichte Foto hatte ich die Tomaten etwas aufgehellt. Ich hatte es etwas dunkel aufgenommen um ausgebrannte Lichter in der Spiegelung des Fensterlichts zu vermeiden. Mir war dann der Schattenbereich zu dunkel.

zu dunkle Tomaten