Bei der Infrarotfotografie entstehen häufig sogenannte Hotspots. Das sind deutlich sichbare Unterschiede zwischen der Bildmitte und dem Rand, die weit über eine Vignettierung bzw. Randabschattung hinaus gehen. Während etwas Vignettierung im Zweifel sogar gestalterischen Reiz haben kann, fallen die Hotspots eher unangenehm ins Auge.

 
Der Hotspot Hotspot eines Nokia 6 Telefons zeigt eine deutliche Farbverschiebung   Monochrom fällt der Hotspot nicht so sehr ins Gewicht. Dennoch sieht man in der Bildmitte eine helle Stelle, die von einem dunklen Ring umgeben ist.

Bilder ohne Software laden

In diesem Blog-Beitrag zeige ich Dir, wie Du die Bilder, auch die RAWs, über eine WLAN-Verbindung von der Kamera direkt auf ein Smartphone oder PC überträgst.

Auf Olympus-Kameras mit WLAN-Funktion läuft bei aktiviertem WLAN ein einfacher Web-Server, der den Apps die Dateien zur Verfügung stellt. Der Zugriff darauf ist ungeschützt, was auch ok ist, denn der Passwort-Schutz der WLAN-Verbindung sollte dafür genügen.

Wenn Du nun einmal eine WLAN-Verbindung aufgebaut hast, dann kannst Du diesen Web-Server aus jedem Browser erreichen und die Dateien auf der Kamera herunterladen.

WLAN-Verbindung herstellen

Stelle dazu eine WLAN-Verbindung her. Nach dem Aktivieren der WLAN-Funktion über das Menü der Kamera oder über die „WIFI“ Taste auf dem Touch-Screen der Kamera siehst Du folgendes auf dem Bildschirm der Kamera bzw. im Sucher:

Connedct WiFi

Olympus Image Tracking ist eine App von Olympus, die Geo-Tagging für ihre Kameras ermöglicht, Kameras mit WiFi/WLAN aber ohne eigenen GPS-Empfänger. 

In diesem Artikel beschreibe ich, wie Du die App verwenden kannst, um mit Hilfe Deines Handys und dieser App praktisch jedes (digitale) Foto taggst.  

Wir verwenden die App also für etwas, wofür sie nicht vorgesehen wurde. ich nenne das "Schwarzfahren". :-) 

Oder hast Du nur vergessen, Deine Fotos mit der App zu synchronisieren, als sie noch auf der SD-Karte und in der Kamera waren? Kein Problem, Du findest hier die Lösung. 

Auslösungen auslesen

Olympus hat in seine digitalen Kameras ein Servicemenu eingerichtet, das für den Kundendienst wichtige Informationen enthält. Für uns Hobbyisten ist wohl der Shutter-Count interessant, also die Anzahl der Auslösungen, die eine Kamera bisher hatte.

Service-Menu aufrufen

Das Service-Menu aufzurufen unterscheidet sich etwas, je nach Kameramodell. Für die PEN-Modelle und die OM-D E-M5 mark II und vermutlich viele kompakte Kameras gehst Du so vor:

Mein Eindruck vom BenQ SW320

 

Vorgeschichte

Irgendwie hatte mich die Nachricht der fotocommunity, dass ich die Teilnahme am Produkttest gewonnen hatte, nicht erreicht. Womöglich hatte ich sie vielleicht sogar selbst in „Junk“ verschoben, wie die vielen anderen „Sie haben Gewonnen“ Mails auch. :-)
Und weil ich nicht reagiert hatte, hat Florian Mielke keine Kosten und Mühen gescheut, mich über fast alle zur Verfügung stehenden anderen Kanäle zu erreichen, was dann auch gelang. Entsprechend kurzfristig hatte ich mich entschieden, das Angebot eines Workshops zur Kalibrierung wahrzunehmen, das BenQ den Testern bei ColorMatch in Oberhausen angeboten hatte. 

Mit den Grundlagen des Farbmanagements war ich durchaus vertraut. Der Workshop hatte sich dennoch gelohnt, weil auf die Besonderheiten dieses Bildschirms eingegangen wurde und das Kalibrieren mit der BenQ-Software erklärt wurde. Mehr dazu später. Außerdem durften wir ein paar eigene Bilder perfekt farbgemanaged großformatig drucken.